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News Weihnachtsgeschäft: Reiche Bescherung für Online-Händler
Freiburg. OXID-Marktcheck: Jeder Dritte mit mehr als 25 Prozent Umsatzplus. Alle Jahre wieder befragt die OXID eSales GmbH, einer der führenden Hersteller von E-Commerce-Software, Online-Händler nach dem Verlauf des Weihnachtsgeschäft. Noch nie waren die Händler dabei so euphorisch wie in diesem Jahr. Nicht nur die Zufriedenheitsquote von 84,9 Prozent, sondern vor allem die Höhe der Umsatzzuwächse im Vergleich zum Vorjahresweihnachtsgeschäft lassen die Online-Händler jubeln. So gab jeder Dritte (35,8 Prozent) an, seine Umsätze im Weihnachtsgeschäft um mehr als 25 Prozent gegenüber 2006 steigern zu können. E-Commerce-Experte Roland Fesenmayr ist sich sicher, dass dieses Wachstum nicht allein auf Vorzugseffekte durch die Mehrwertsteuererhöhung am 1.1.2007 zurück zu führen ist. „Da der größte Ansturm auf die Online-Händler jetzt kurz vor dem Fest bereits abgeflaut ist, kann man festhalten, dass für den weit überwiegenden Teil das Weihnachtsgeschäft 2007 außergewöhnlich gut war“, resümiert OXID-Geschäftsführer Roland Fesenmayr, der auch Vorsitzender der Fachgruppe E-Commerce im BVDW (Bundesverband Digitale Wirtschaft) ist die Ergebnisse der Umfrage. Seiner Meinung schlagen sich in den Umsatzzahlen zwar auch Vorzugseffekte, die sich jedoch überwiegend im Elektro- und Möbelhandel, sowie im Fahrzeughandel, der online noch nicht so stark vertreten ist, ausgewirkt haben dürften, nieder. „Vor allem die grundsätzlich verbesserte Konsumbereitschaft und das wachsende Vertrauen in den E-Commerce, dürfte das Geschäft derart angetrieben haben“, so Fesenmayr weiter. „Die Zeiten der Schnäppchenjagd im Internet gehen auch in Deutschland dem Ende entgegen, die Verbraucher setzen vor allem auf den Zeit- und Servicevorteil.“ Insgesamt 93 Online-Händler haben sich an der Umfrage, die in den letzten Tagen durchgeführt wurde, beteiligt. Die Ergebnisse bestätigen nicht nur die wachsende, allgemeine Konsumbereitschaft, sondern untermauern die zentrale Bedeutung des Online-Handels. So liegen die Umsatzzuwächse im Weihnachtsgeschäft bei jedem fünften Händler (19,4 Prozent) in diesem Jahr sogar bei mehr als 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, bei jedem achten Online-Shopbetreiber sogar um mehr als 75 Prozent. Lediglich 6,4 Prozent verbuchen sinkende Umsätze. „Wir haben nicht geglaubt, dass nach dem sehr guten Weihnachtsgeschäft 2005 nochmals eine Steigerung möglich wäre. Man spürt dass E-Commerce mittlerweile etabliert ist“, so Uwe Haardt, Geschäftsführer www.yogishop.de. Insgesamt schlägt die positive Bilanz umso stärker zu Buche, wenn man dabei berücksichtigt, dass 81,5 Prozent der Online-Händler mehr als 20 Prozent ihrer gesamten Umsätze im Weihnachtsgeschäft, also im November und Dezember tätigen. Im zurückliegenden Jahr galt das gerade einmal für knapp die Hälfte der befragten Händler. Entsprechend groß ist die Zufriedenheit (84,9 Prozent) der Online-Händler, so auch bei Michael Bröske, Inhaber des Shops www.DerGepflegteMann.de: „Das Weihnachtsgeschäft 2006 verlief für uns sehr zufriedenstellend! Glücklicherweise haben wir uns mit unserem OXID eShop PE und einem Managed Hosting rechtzeitig für den Ansturm gewappnet, auch seitens Lieferanten und der Versandlogistik hatten wir keine Verzögerungen.“ Mehr als ein Drittel (35,5 Prozent) der Shop-Betreiber ist wie Bröske sehr oder sogar extrem zufrieden. Angesichts der Tatsache, dass die Anzahl der Online-Shops und damit der potentiellen Mitbewerber insbesondere in den letzten beiden Jahren insgesamt weiter deutlich zugenommen hat, ist diese Zufriedenheit umso höher zu bewerten. Auch die meisten der befragten Online-Shops sind erst in den letzten vier Jahren entstanden, 63,9 Prozent betreiben seit 2003 ihren Online-Handel. „Ein Indiz dafür, dass sich ein Investment in vernünftige, skalierbare Technologien und modulare Lösungen schnell refinanziert“, konstatiert Roland Fesenmayr. Seiner Meinung zahlt sich für die Shops eine konsequente Strategie in Sachen Zielgruppenansprache, Vermarktung und Integration neuer Zusatzservices nun aus.

News Studie bescheinigt IT- und Telekom-Markt deutliches Wachstum bis 2015
Der deutsche Markt für IT- und Telekomdienste wird bis 2015 deutlich zulegen. Innerhalb dieses Zeitraums werde der Umsatz um zwei Drittel auf dann 223 Milliarden Euro steigen. Zu diesem Ergebnis kommt die Deutsche Telekom in der aktuellen Studie "Deutschland Online 4". Haupttreiber der Entwicklung ist hierbei die weitere Ausbreitung von Breitband-Anschlüssen, die neue Dienste wie Fernsehen über das Internet ermöglicht. Die Autoren der Studie warnen allerdings davor, dass Deutschland Gefahr laufe, den Anschluss an die USA und Asien zu verlieren. Der Rückstand werde sich bis 2015 nicht aufholen lassen. Die konkreten Ergebnisse zeigen für den Bereich Triple Play folgendes Bild: Für 2010 erwarten die Experten 2,6 Millionen Nutzer von Triple Play-Angeboten, für 2015 7,5 Millionen Nutzer. Als wichtigste Bestandteile eines Highspeed-Triple Play-Angebotes nennen die Experten die IP-Telefonie (85 Prozent), einen Video-on-Demand-Dienst (78 Prozent), hochauflösendes Fernsehen (HDTV – 74 Prozent) und ein integriertes Gateway für den Internet-Zugang, Internet-TV und IP-Telefonie (74 Prozent). Beim Internet-TV zeigen sich die befragten Experten ebenfalls optimistisch: Für 2010 erwarten sie 2,6 Millionen Nutzer, für 2015 7,2 Millionen. Bis 2015 wird sich die Nutzungsintensität des Internet-Fernsehens an die des klassischen TVs angleichen. Die befragten Konsumenten erwarten mehrheitlich ein Zusammenwachsen beider Angebotsformen. Die Nutzer zeigen klare Vorstellungen, was sie vom Internet-Fernsehen erwarten: 48 Prozent haben Interesse an Video-on-Demand, 45 Prozent möchten die bestehenden Angebote der TV-Sender über das Internet sehen. 44 Prozent fordern ein TV-Angebot, das sie individuell zusammenstellen können. Interessant ist die relativ hohe Zahlungsbereitschaft: Während sich 58 Prozent der Befragten ein werbefinanziertes und somit kostenloses Internet-Fernsehen wünschen, würden 25 Prozent eine geringe Grundgebühr akzeptieren und darüber hinaus individuell für besondere Angebote wie etwa Sportübertragungen zahlen. Ein weiteres eindeutiges Ergebnis der Studie ist, dass das so genannte "Social Web" das Internet verändern wird. 84 Prozent der Experten sind überzeugt, dass sich das Internet zu einem Medium wandeln wird, das in hohem Maße durch die Interaktion der Nutzer untereinander geprägt ist. Auch die Zahl vergleichbarer Angebote in Deutschland wird schnell wachsen. Eines der Ergebnisse von "Deutschland Online 4“ ist hier eine klare Rangliste der Anwendungen bezogen auf ihre künftige Nutzung. An der Spitze stehen Plattformen für den Handel zwischen Endkunden (C-to-C-Commerce – 86 Prozent), Online-Communities (81 Prozent) und File-Exchange & Sharing-Dienste (71 Prozent). Blogs, Wikis und Bewertungs-Portale folgen. Diese Plattformen werden sich vor allem durch eine Spezialform der Online-Werbung finanzieren, den "Pay for Performance-Ads“. Weitere Finanzierungsmodelle basieren auf Provisionsmodellen und den klassischen Online-Werbeformaten. Nur jeder Zehnte der befragten Experten erwartet hingegen, dass sich Angebote im "Social Web“ aus Nutzergebühren finanzieren lassen. 29.11.2006

News Gut 57 Prozent der Deutschen sind laut AGOFonline
Mit einer Netto-Reichweite von 36,6 Prozent (13,6 Mio. Unique User) ist T-Online die meist besuchte Website im deutschen Internet. Es folgen Web.de mit einer Reichweite von 30,9 Prozent (11,13 Mio. Unique User) und Yahoo Deutschland mit 28 Prozent bzw. 10,07 Mio. Unique User. Zu diesem Ergebnis kommt die Arbeitsgemeinschaft Online Forschung AGOF in der aktuellen Ausgabe ihrer Markt-Media-Studie Internet Facts 2006-II. Das beste Mannschaftsergebniss und gleichzeitig den Spitzenplatz im Vermarkter-Ranking sicherte sich die United Internet Media AG: Neben Flaggschiff Web.de schafften noch GMX und 1&1 eine Platzierung in den Top Sechs. Insgesamt erreicht UIM in einem durchschnittlichen Monat über die Hälfte (52,1 Prozent; 18,74 Mio. Unique User) aller im AGOF-Universum aktiven Internauten. Rang zwei geht an T-Online-Vermarkter Interactive Media CCSP (43 Prozent; 15,47 Mio. Unique User), Tomorrow Focus (32,8 Prozent; 11,79 Mio.), Yahoo Deutschland (28 Prozent; 10,07 Mio.) und Microsoft MSN (27,9 Prozent; 10,03 Mio.). Insgesamt sind 57,3 Prozent (35,98 Mio.) der deutschen Wohnbevölkerung ab 14 Jahren online. 30.11.2006

News Studie: Internet und mobile Dienste stehen hoch im Kurs
Das Internet und mobile Dienste stehen weiterhin hoch im Kurs. Nahezu einhellig bescheinigen die von Forsa im Auftrag von SevenOne Media befragten 14- bis 49-Jährigen den Angeboten sehr gute Zukunftsperspektiven. So erwarten 96 Prozent, dass das Medium Online weiter an Bedeutung gewinnen wird. Fast ebenso hoch steht das Handy im Kurs (87 Prozent). Bislang aber behauptet das Fernsehen mit einer täglichen Nutzungsdauer von 211 Minuten noch die Spitze beim Medienkonsum. Allerdings wird TV immer mehr zum Sekundärmedium. Während noch 44 Prozent der Befragten davon ausgehen, dass das Fernsehen an Bedeutung gewinnen wird, sind elf Prozent eher der Ansicht, das dem Medium ein Bedeutungsverlust beschieden ist. Den weiteren klassischen Medien wie Radio, Buch oder Kino stehen dagegen harte Zeiten bevor. Nach Ansicht von nur 17 Prozent der Befragten wird beispielsweise das Radio an Bedeutung gewinnen. 22 Prozent sind der Meinung, das Radio in den kommenden Jahren unwichtiger wird. Den größten Bedeutungsverlust aber müssen Bücher und Kino hinnehmen. Jeder Zweite glaubt, dass sie in den kommenden Jahren weiter an Bedeutung verlieren werden. 27.11.2006

News GfK: Online Shopping Survey
Jeder zweite Deutsche zwischen 14 und 69 Jahren kauft über das Internet ein. Das ermittelte die GfK in ihrem aktuellen 'Online Shopping Survey'. Demnach waren Medikamente und Pauschalreisen im Jahr 2004 die größten Wachstumsmärkte beim E-Commerce. Im Jahr 2004 haben aufgrund der neuen rechtlichen Rahmenbedingungen für Online-Apotheken in Deutschland 1,7 Millionen Internet-Nutzer Medikamente online bestellt – doppelt so viele wie im Vorjahr. Die Tourismusbranche zählte als zweitstärkster Wachstumsmarkt 2,6 Millionen Personen, die Pauschalreisen online buchten – ein Anstieg von 42 Prozent. Für die Studie befragten die Meinungsforscher von GfK 1039 deutsche Online-Nutzer zu den Themen Internet-Nutzung und E-Commerce. Auf Platz drei der wachstumsstärksten E-Commerce-Märkte findet sich die Unterhaltungselektronik-Branche, die mit 3,6 Millionen Online-Shoppern 700.000 mehr als im Jahr 2003 zählte. Auch Mietwägen sowie Lebensmittel und Getränke erfreuen sich laut GfK im Web steigender Beliebtheit – wenn auch auf noch niedrigem Niveau: Hier orderten im vergangenen Jahr 800.000 beziehungsweise eine Million Internet-Nutzer entsprechende Produkte. In den Top Fünf der beliebtesten Produktkategorien ändert sich hingegen wenig: 10,1 Millionen Internet-Nutzer bestellten im vergangenen Jahr Bücher, 8,1 Millionen Kinound Konzertkarten, 7,5 Millionen Bekleidung, 7,3 Millionen CDs und andere Tonträger und weitere 6,1 Millionen DVDs und VHS-Videos. Der beliebteste Online-Shop in Deutschland ist laut GfK-Studie das Online-Auktionshaus eBay: Drei Viertel der Online-Shopper haben in den vergangenen zwölf Monaten dort etwas ersteigert. Mit weitem Abstand folgen Amazon.de mit 42 Prozent und Tchibo.de mit 25 Prozent. Ein anderes Bild ergibt sich auf die Frage, welche Shopping-Websites Internet-Nutzer Freunden und Bekannten am ehesten weiterempfehlen würden. Zwar rangieren auch hier die Branchen-Größen eBay, Amazon und Otto auf oberen Rängen, doch auch Bahn.de und Quelle.de halten die Verbraucher für empfehlenswürdig.

News Umsatz im Internet wächst rasant
Der Umsatz, der via Internet erzielt wird, wächst rasant. Für das laufende Jahr prognostiziert der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) einen Absatz von Waren und Dienstleistungen über das Netz in Höhe von insgesamt mehr als 40 Milliarden Euro. Das entspricht einem Anstieg von mehr als 25 Prozent gegenüber 2005. Aktuell sind 31,4 Millionen Deutsche auf Shopping-Tour im Internet. Besonders für die Weihnachtszeit rechnet Bitkom-Vizepräsident Jörg Menno Harms noch einmal mit einem Anstieg der Umsätze im Netz: 'Im November und Dezember machen manche Online-Shops ein Viertel ihres Jahresgeschäfts'. Eine besonders starke Nachfrage erwartet der Branchenverband bei Digitalkameras, Flachbild-Fernsehern und tragbaren PCs. 06.11.2006



 
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